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stadtformat #1: stadt bei nacht

stadtnachacht_stadtformat_stadt_bei_nachtFirst issue of the new magazin »stadtform« focuses on the night and the city.

Die erste Ausgabe des neugegründeten Magazins stadtform aus Wien widmet sich in einem Schwerpunkt dem Thema »Schwarze Luft – Stadt bei Nacht« (SN8 17.04.2015). Der Schwerpunkt des Hefts mit Cross-Over Konzept umfasst 13 Artikel (u.a. von Christine Preiser), Fotostrecken sowie Illustrationen.

»Das Großstadtleben pulsiert 24 Stunden, die Kommerzialisierung des öffentlichen Raums schreitet stetig voran. Städte kämpfen um die »Krone der Nacht«, indem städtische Infrastrukturen immer schneller und weiter ausgebaut werden. Doch wie nehmen wir Nachtkultur wirklich wahr? Was braucht Sie zum Leben und was braucht Sie nicht?« (aus dem Editorial)

Das Heft kann als Einzelheft für 10€ oder im Abo hier bezogen werden.

Kaufempfehlung!

www.stadtform.at

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Interaktiver Onlinebeitrag »Großstadt der Lichter«.
Von Martin Frey, Philipp Graf und Lisa Puchner.

»Die beiden Stadtforscher Martin Frey und Philipp Graf tauchen ein ins nächtliche Bermudadreieck. Wiens bekanntestes Ausgeh- und Vergnügungsviertel erstreckt sich über Rabensteig, Seitenstettengasse und Judengasse bis zum Ruprechtsplatz. Beleuchtung und Lichtreklame weisen ihnen den Weg. Assoziativ lassen sie sich durch die nächtlichen Gassen dieser Gegend treiben. Fotografisch erkunden sie, welche Arten der Beleuchtung ihnen den Weg vorgeben und wie sie diese wahrnehmen. Schon bei den ersten Streifzügen ist klar: die Nacht ist schwarz, aber nicht lautlos. Den Blick durch den Sucher gerichtet, waren die Geräusche der Umgebung besonders intensiv. Lisa Puchner begleitet die beiden auf ihrer Forschungsreise durch die Nacht und hält die Umgebung der einzelnen Stationen akustisch fest. So werden die Blicke auf Reklame und Beleuchtung mit Fragmenten des nächtlichen Klangteppichs verknüpft.«

www.stadtform.at/lichter

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In diesem Zusammenhang möchte stadtnachacht auf das Themenheft »urban nightscapes – die Eroberung der Nacht« des ebenfalls in Wien ansässigen Magazins dérive (dérive No.44) aus dem Jahr 2011 hinweisen.

Eine interessante Parallele der beiden Ausgaben – nicht nur in Bezug auf den Erscheinungsort – stellt das Postulat einer zunehmenden Kommerzialisierung des Nachtlebens dar, das in beiden Heften mehrfach Erwähnung findet. Leider oftmals ohne weitere Darstellung was darunter zu verstehen ist.