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EU-Projekt »Club Health«

Das EU-Projekt »Club Health« beschäftigt sich mit gesundheitsrelevanten Fragestellungen im Zusammenhang mit dem freizeitorientierten Nachtleben. Neben übergeordneten Themen wie Rauschmittelkonsum, Alkoholmißbrauch und Gewalt werden auch die »specific environments of nightlife« untersucht.

Eine der Zielsetzung des Projekts ist unter anderem die Entwicklung von Gestaltungskriterien und Handlungsanweisungen für Städte (vgl. die Initiative Purple Flag).

»The Club Health project will create an accessible tool for town and city authorities to help them develop safer nightlife environments, in the form of guidelines, and develop a system through which towns and cities can be rated on their commitment to and progress in developing safer nightlife environments. The project will promote the development of safer nightlife environments throughout Europe by creating an award (certificate) that recognises the commitment and progress of cities and towns in providing safe nightlife environments.«

An dem Projekt sind 15  Projektpartner und 20 assoziierte Organisationen aus 15 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union beteiligt. Projektpartner aus dem deutschsprachigen Raum sind das Institut für Sozial- und Gesundheitspsychologie aus Wien, das Zentrum für Empirische Pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau und die Katholische Hochschule NRW. Assoziierter Projektpartner ist unter anderem der schweizer Verein PETZI, der sich als Dachverband der nicht primär gewinnorientierten schweizer Musikclubs versteht.

Institutionen aus dem weitergefassten planungsbezogenen/raumwissenschaftlichen Bereich sind nach derzeitigem Recherchestand nicht involviert.

Das aus Mitteln der Europäischen Union kofinanzierte Projekt startete 2009 und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Auf der Internetpräsenz kann auch ein Review zu themenrelevanter Literatur sowie eine Zusammenfassung über »Preventive interventions in nightlife« heruntergeladen werden.

www.club-health.eu

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Im Rahmen des Projekts wurden bereits einige Konferenzen durchgeführt. Vergangenen Dezember fand in Prag die Konferenz »Club Health 2011« statt.

»Club Health 2011 will focus on the wide range of issues that affect the health of people in nightlife settings. This includes: alcohol and drug use; sexual health; violence and anti-social behaviour; management and design of nightlife settings; late night transport; staff training; and international nightlife tourism.«

Die gehaltenen Vorträge – mit vielfältigen Schwerpunktsetzungen von medizinischen Studien über soziologischen Betrachtungen bis hin zu Präventionsstrategien – sind als PDF auf der Internetpräsenz erfügbar. Zu empfehlen ist u.a der Vortrag »Exploring safety in Nightlife districts« von Jelle Brands (Utrecht University).

www.clubhealthprague2011.com